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Das Wildbad von Steinberg am See

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Die Geschichte vom Ort „Steinberg am See“ hätte einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Denkt man dabei an die Heilerfolge von Pfarrer Kneipp, die Heilbäder Bad Abbach und Bad Füssing.
In der Wackersdorfer Chronik vom Jahre 1974 berichtet der Chronist Joseph Rappel von einem Wildbad, das es in Steinberg im Jahre 1600 gegeben hat. Er belegt dies mit der Landkarte des Kartographen Christoph Vogel aus dem Jahre 1600. Christoph Vogel und der aus Burglengenfeld stammende Maler und Zeichner Matthäus Stang wurden im Jahre 1597 vom Herzog, Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg, beauftragt, den pfalz-neuburgischen Nordgau zu vermessen und kartographisch festzuhalten. Christoph Vogel und Matthäus Stang haben dabei in der Beschreibung des Landgerichtes Burglengenfeld im Jahre 1600 auch den Ort Steinberg erfasst und dann in der angefertigten Karte südlich, nahe beim Ort, ein Wildbad eingezeichnet.
Bei der Erfassung und Vermessung ging Vogel nach Planquadraten vor. Dabei hat er seine Ergebnisse in Skizzen und vier Planquadraten niedergelegt. Stang`s Aufgabe war es dann, nach den Skizzen die endgültigen Karten zu zeichnen. Für Fragen nach dem Grenzverlauf standen ihnen die amtlichen Unterlagen, Amtsleute und auch Bürger zu Verfügung. Erfasst sind auf den Karten alle Siedlungen, Wälder, Wasserläufe und Weihern sowie die Wege und Grenzen, Wald und Flurnamen.

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