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Bald ist es soweit. Coronabedingt liegt das Buch "Sagen & Mythen der Oberpfalz - Mit einer Prise Wackersdorfer Heimatgeschichte" erst ab Januar vor. Sollten Sie vorab Fragen haben, können Sie gerne über das Kontaktformular eine Nachricht hinterlassen.

 

Weitere Infos vorab im "dahoam": Seite 34 und 35 - dahoam

 

Auch die Mittelbayerische hat bereits berichtet: Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

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Informationen zum Buch

 

Die „Obere Pfalz gen Bayern“ wurde sie einst zu Wittelsbacher Zeiten genannt, ehe erst im 19. Jahrhundert der Name „Oberpfalz“ im Rahmen der Neuordnung des Königreiches Bayern festgelegt wurde. Mit Geschichten genau aus dieser Region beleuchtet der Autor in seinem ersten Buch diesen Landstrich Bayerns. Zwar ist schon vieles über besagtes geschichtsträchtiges Gebiet berichtet worden, doch dem Leser werden neue Welten aufgetan. Mittels karto- und chorografischer Grundlagen, die der Verfasser intensiv recherchiert hat, wird der Blick auf die unmittelbare Heimat verändert.

Darüber hinaus stehen Sagen und Mythen aus der Steinpfalz, wie die Oberpfalz oft auch abwertend bezeichnet wird, im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Interessant sind diese Geschichten allemal und wer meint, im Zeitalter der Digitalisierung fänden diese Beiträge keinen Anklang, täuscht sich gewaltig. Der Autor weiß aus der täglichen Erfahrung als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde, wofür man junge Menschen - außer für Smartphone und Internet - noch begeistern kann.

Im dritten Teil des Buches widmet sich der Autor seiner Heimatgemeinde Wackersdorf, wo er bereits in frühen Jugendjahren zur Geschichte seines Wohnortes forschte. Und wer Wackersdorf kennt, der weiß, dass es an Themen nicht fehlt, wenn zum Beispiel nur an die ehemals umstrittene WAA erinnert wird. In Fachbeiträgen zur Chronik des Ortes, in zahlreichen Kurzfilminterviews mit Zeitzeugen, als auch bei der schulischen Facharbeit stellte sich der Verfasser diesem Thema. Sogar eine eigene Homepage (www.geschichte-wackersdorf.de) betreibt der Schreiber zusammen mit einem Kollegen, um mit den Beiträgen auch ein jüngeres Publikum anzusprechen; einige der dort veröffentlichten Geschichten finden sich in diesem Buch wieder.

Zwar wurde mit dem Erstlingswerk das „Rad“ nicht neu erfunden, doch der Autor versucht, Altbewährtes wieder aufzubereiten und viele weitere interessante Aspekte aus der aktuellen Recherche darzustellen.

 

 

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Gert Wölfel und Dr. Reinhard Proske
Gert Wölfel und Dr. Reinhard Proske
„Die WAA Wackersdorf - Politisch gewollt, technisch machbar, betriebswirtschaftlich unsinnig“, so lautet der Titel eines soeben neu erschienen Buches, das der Wackersdorfer Ehrenbürger und ehemalige Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen mbH (DWK) Gert Wölfel sowie der damalige leitende Mitarbeiter der DWK, Dr. Reinhard Proske, geschrieben haben. Das Buch im DIN-A5-Format wurde vor kurzem in den Medien vorgestellt, selbst das Bayerische Fernsehen würdigte in der Sendung „Abendschau - Der Süden“ diese Neuerscheinung.
Das Buch mit gut einhundert Seiten Umfang möchte dem Leser „ein besonderes Kapitel deutscher Industriegeschichte“ nahebringen, wie es auf dem Cover des Bandes vermerkt ist. Zudem sollen „in groben Zügen die wesentlichen Schritte der friedlichen Nutzung der Kernenergie nach dem Zweiten Weltkrieg“ aufgezeigt werden.
 
Die Autoren wollen außerdem „falschen Behauptungen und Halbwahrheiten den Boden“ entziehen. Des Weiteren wird in dem Buch verdeutlicht, „dass  der Bau einer deutschen industriellen Wiederaufarbeitungsanlage kein ,Steckenpferd' der Elektrizitätswirtschaft war.“
Auf mehr als zwanzig DIN-A5-Seiten beschreibt der Chemiker Dr. Reinhard Proske, der in der Zeit von 1978 bis 1990 Mitarbeiter der DWK bzw. der DWW (Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen Wackersdorf mbH) war, den Kernbrennstoffkreislauf und somit den technischen Teil des Buches.
 
Insbesondere werden in der Publikation auch die chemisch-physikalischen Grundlagen der Wiederaufarbeitung aufgezeigt. In den weiteren Ausführungen erläutert Dr. Proske auch die Entwicklungen der Wiederaufarbeitung in den Ländern Frankreich und England, ehe er detailliert den Werdegang in der Bundesrepublik Deutschland bis zum Aus für das geplante „große Entsorgungszentrum Gorleben“ darstellt.
In einem weiteren Kapitel wird erläutert, wie es zum Standort Wackersdorf kam. Eingehend wird das Projekt dargestellt, insbesondere die Auftragsvergabe. Diese wiederum erfolgte an das Errichtungskonsortium Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf (EWW) unter Federführung der Siemens AG, Unternehmensbereich KWU.
 
Schließlich werden in längeren Ausführungen die Baumaßnahmen bis zum Frühjahr 1989 beschrieben, bis es schließlich zum Aus im März 1989 kam.
„Das Wunder von Wackersdorf“ lautet dann eine Hauptüberschrift eines Kapitels, das den Werdegang nach Einstellung des Projekts vermittelt. Eingangs dazu stellen die Buchschreiber fest, dass 2,15 Mrd. DM Investitionskosten für die WAA in Wackersdorf angefallen sind. Außerdem wird in fettgedruckter Schrift Folgendes dokumentiert: „Die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf ist nicht durch Demonstrationen gescheitert, sondern aus betriebswirtschaftlichen Gründen.“ Welche Wiedergutmachungsmaßnahmen erfolgten wird dann im Buch eingehend besprochen. So wird umfangreich aufgelistet, welche Ersatzarbeitsplätze und sonstigen Leistungen für Wackersdorf und die Region geschaffen wurden. Drei sogenannte „Fördertöpfe“ mit nahezu insgesamt 1,5 Mrd. DM wurden für Wiedergutmachungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. U.a. wurden die Firmen Wilden, BMW, Sennebogen und Stahl in Wackersdorf angesiedelt. Mit den bereitgestellten Geldern wurde insbesondere der Bau von Erschließungsstraßen, der Ausbau der Trinkwasserversorgung, der Neubau der Kläranlage sowie der Neubau der Dreifachturnhalle finanziert.
 
In einem zehnseitigen Fazit wird schließlich festgestellt, dass die WAA technisch machbar und politisch gewollt, jedoch betriebswirtschaftlich unsinnig gewesen wäre.
Explizit zeigen die Autoren auf, dass mit den Darstellungen im Buch „[die] Behauptung, der Widerstand habe die Wiederaufarbeitungsanlage verhindert“ in Frage gestellt wird. Fast am Schluss des Buches noch eine interessante Anmerkung der Autoren:
„Tatsache ist, dass der Bau einer deutschen Wiederaufarbeitungsanlage eine Forderung der sozialliberalen Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und aller Bundesländer war.“

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1154605922 abrufbar.
Die hier ausgeführten Gedanken sollen nicht als Rezension im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit der Publikation verstanden werden. Es wird hier lediglich der Inhalt des Buches in aller Kürze umrissen.
 
Ein Exemplar kann mittlerweile über Ebay bezogen werden:

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